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strahlend grau - herbert hirche zum 100. geburtstag  | | Grüner Schalensessel, 1957, für Walter Knoll, Re-Edition 2010 Richard Lampert, Foto: Richard Becker, © Richard Lampert | bis 25. Oktober 2010
Die Ausstellung
präsentiert den Nachlass
Herbert Hirches und feiert den Architekten,
Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund- Gestalter
der deutschen Nachkriegszeit.
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Neu in der Dauerausstellung: die Frankfurter Küche Die so genannte "Frankfurter Küche" ist kulturgeschichtlich ein
wichtiges Zeugnis für die Übertragung von industriellen, d.h.
rationalisierten Arbeitsvorgängen in den Bereich des privaten Haushalts –
ein zentraler Aspekt für die moderne Architektur und Alltagskultur der
1920er Jahre. Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky
hat die Küche 1926 als einen Typus entworfen, der zehntausendfach in
zahlreichen Varianten in den Frankfurter Siedlungen realisiert wurde.
Die
Typisierung, das heißt die Entwicklung eines standardisierten Modulsystems,
ermöglichte zum einen die Reduzierung der benötigten Grundfläche und zum
anderen eine serielle Fertigung und damit die Senkung der
Herstellungskosten. Die "Frankfurter Küche" fand eine große
Verbreitung und wurde zum Vorbild für die moderne Einbauküche. Das in die Schausammlung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge
integrierte Exemplar stammt aus einem
Zweifamilien-Reihenhaus im Heidenfeld 24 in der Römerstadt-Siedlung, die
1927/28 entstanden ist. Das
Ensemble ist eine ideale Ergänzung der Schausammlung des Museums, da
sich am Beispiel der "Frankfurter Küche" die Leitbegriffe der 1920er
Jahre veranschaulichen lassen: Sachlichkeit, Funktionalität und vor
allem Standardisierung. Die
"Frankfurter Küche" gehört zu den von Werkbund und Bauhaus geprägten
Modellen für ein "Neues Leben" des "Neuen Menschen", die in den 1920er
Jahren eine starke Konjunktur erlebten.
Historisches Bild- und Filmmaterial, Zitate von Schütte-Lihotzky und zweier Experten ergänzen die Präsentation.
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Schausammlung / Offenes Depot Das Museum zeigt einen bedeutenden Teil seiner umfangreichen Sammlungen zur Design- und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts in einer Schausammlung in der Ästhetik eines "Offenen Depots". Die Sammlungsobjekte sind in Mustersammlungen zusammengestellt und vermitteln zum einen die Grundlagen der polarisierenden Werkbundprogrammatik und zum anderen allgemeine Aspekte der Material-, Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Produktkultur. Die Sammlungsobjekte sind in spannungsvollen Konstellationen gegenüber gestellt: Objekte namhafter Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so genannte "Geschmacksverirrungen" oder "Kitsch", substantiell "ehrliche" Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte. Im Sinne einer musealen Versuchsanstalt richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen. mehr
Parallel zur Schausammlung zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen und Installationen, die die eigene Sammlung ergänzen, kommentieren und in einem immer neuen Licht erscheinen lassen. mehr
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Fernsehapparat HF 1
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